Aktuelles der Klinik für Innere Medizin

Aktuelles

Individuelle Beratung in Hattingen und Bochum: 25.000-Euro-Spende für „augusta bewegt“

Wasser von oben und von unten. Die Premiere der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ am 16. August war verregnet, aber enorm erfolgreich: den guten Zweck hat Petrus nämlich nicht verwässern können. Gerade übergaben Dr. Klaus Möller, Vorstand der Stiftung Leben mit Krebs, und Projektkoordinatorin Susanne von Schellenberg den Reinerlös in Höhe von 25.000 Euro an „augusta bewegt“, ein innovatives Projekt der Augusta Kliniken Bochum Hattingen.

Am Evangelischen Krankenhaus in Hattingen (EvK) und den Augusta Kliniken Bochum werden mit dem Spendengeld „Lotsen“ für patientenindividuelle Beratungen etabliert. „Sie sollen die Menschen durch das breite Spektrum von Sport- und Bewegungstherapien leiten“, sagt Prof. Dr. Andreas Tromm, Chef der Inneren Klinik in Hattingen. Ziel der Sportprojekte sei es, fügt Prof. Dr. Dirk Behringer an, „die Belastungen, die Tumorpatienten durch ihre Erkrankung und die Therapie erfahren, mit Sport aktiv zu überwinden.“ „Das neue Projekt augusta bewegt“, so der Chefarzt und Leiter des Onkologischen Zentrums, „wird die Patienten dabei unterstützen, Wege aus sozialer Isolation zu finden und mit verbesserter Kondition und Kraft ihre Lebensqualität zu verbessern.“ Die Augusta Kliniken und die Stiftung Leben mit Krebs freuen sich gemeinsam über den Erfolg und die Spendensumme. „Als Veranstalter der Benefiz-Regatta sind wir sehr froh, dass wir in Hattingen auf so große Beteiligung gestoßen sind“, sagt Stiftungsvorstand Möller. „Mit Rudern gegen Krebs verfolgen wir das Ziel, bundesweit Sportprojekte für Krebspatienten zu fördern.

Für diese gute Sache legten sich unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Dr. Ralf Brauksiepe (Parl. Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verteidigung) nicht nur die Aktiven mächtig ins Zeug. Der Hattinger Ruderverein 1923 und der Ruderverein Blankenstein-Ruhr mit den Vorsitzenden Dirk Brockhaus und Rüdiger Lippka hatten sich in ebenso beeindruckender Weise engagiert wie die örtliche DLRG, die Unterstützer von THW, DRK, der Feuerwehr und der Realschule Grünstraße. „Hinzu kamen die zahlreichen Helfer der Augusta Kliniken“, sagt der Hattinger Projektkoordinator Mario Kleist. „Ihnen allen gilt unser Dank.“ Kleist ist Kaufmännischer Leiter des EvK und stemmte das Großprojekt vor allem in seiner Freizeit.

Wir sind sehr stolz darauf, die Regatta zu unterstützen und gleichzeitig auch viele Menschen für den naturverbundenen Rudersport zu begeistern“, so Kleist. Gemeinsam mit Ulrich Froese, dem Geschäftsführer der Augusta Kliniken Bochum Hattingen erklärt er, „dass wir Rudern gegen Krebs in einem Zweijahres-Rhythmus ausrichten. Voraussichtlich am 10. September 2017 wird also wieder gerudert.“ Bereits jetzt bitten die Organisatoren um aktives Sponsorenengagement für die Regatta 2017. „Nur mit der Unterstützung aktiver Förderer werden wir den dauerhaften Bestand des Projektes ‚augusta bewegt‘ sichern können“, appelliert Stiftungsvorstand Möller an die Förderbereitschaft regionaler Unternehmen. Die Stiftung bietet dafür attraktive Sponsoringpakete an. Auch jegliche Spenden sind jederzeit herzlich willkommen.

Weitere Infos: Die Regatta-Premiere war rekordverdächtig: 78 Teams mit über 300 Teilnehmern und rund 1.500 Besucher zeigten dem Wetter die kalte (und nasse) Schulter - und feierten den Erfolg.

Hauptförderer waren die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, der dm-Drogeriemarkt, Augusta Ambulante Dienste, Sanitätshaus Möller, Ortho-Mobile sowie zahlreiche weitere lokale Sponsoren.

Die Stiftung Leben mit Krebs hat seit ihrer Gründung vor 10 Jahren bundesweit 70 Benefizregatten veranstaltet. Allein 2015 wurde an 12 Standorten gegen den Krebs gerudert.

Weitere Informationen und Bilder zur Regatta unter www.rudern-gegen-krebs.de


Nachruf Professor Dr. Burkard MayNachruf Professor Dr. Burkard May

Am 3. Juli 2015 verstarb mein verehrter Chef und klinischer Lehrer Herr Professor Dr. Burkard May (Leitender Arzt der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum von 1975-2002). Im Gedenken an Herrn Professor May finden Sie hier den von Professor Jürgen Freise (Mühlheim) im Namen seiner Freunde, Mitarbeiter und der Gesellschaft für Gastroenterologie in NRW verfassten Nachruf.

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Studium generale 2015
Geschichte der Universität
Geschichte der Ruhr-Universität

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 20.00 Uhr s.t., Borgböhmer’s Waldesruh, Papenloh 8, 44797 Bochum

Sehr verehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,
sehr geehrte Damen und Herren,

zu der diesjährigen Studium generale-Veranstaltung möchten wir Sie recht herzlich ins Haus Borgböhmer einladen.

Wir freuen uns außerordentlich, dass der langjährige Rektor der Ruhr-Universität Bochum – Herr Prof. Dr. E. Weiler – zu dem Thema Geschichte der Universität – Geschichte der Ruhr-Universität sprechen wird.

Herr Professor Weiler wird uns zunächst einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Universitäten im Hochmittelalter geben, als die ersten Universitätsgründungen stattfanden. Schließlich werden wir aus sehr berufenem Munde die Entwicklung der Ruhr-Universität von der Gründung bis zum 50jährigen Jubiläum in diesem Jahr dargelegt bekommen.

Wir würden uns freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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Ärztliche Fortbildungsveranstaltung
Aktuelle Hepatologie 2015

Donnerstag, 29. Oktober 2015 | 19.00 Uhr s.t. | Diergardts „Kühler Grund“ | Hattingen

Bei unserer diesjährigen gastroenterologisch-hepatologischen Schwerpunktfortbildung haben wir das Thema Leber in den Focus gerückt. Zwei international renommierte Referenten – Professor Dr. G. Gerken und Professor Dr. J. Labenz – werden uns die aktuellen Themen näher bringen.

Die Therapie der Hepatitis C ist in den vergangenen 18 Monaten revolutioniert worden. Aufgrund neuer Therapiekonzepte sind vergleichsweise ausgesprochen hohe Ansprechraten bei günstigem Nebenwirkungsprofil der Medikamente erreicht worden. Vor diesem Hintergrund kann diskutiert werden, wie weit wir von einer Heilung der Hepatitis C durch die neuen antiviralen Substanzen entfernt sind. Zu berücksichtigen bleiben auf der anderen Seite die Kosten der neuen Substanzen. Zu dieser Thematik wird Professor Gerken, Direktor der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Essen, zu uns sprechen.

Eine besondere Problematik bei Patienten mit fortgeschrittenen Lebererkrankungen ist die hepatische Encephalopathie, die zu erheblicher Beeinträchtigung der betroffenen Patienten auch und gerade im täglichen Leben führt. Herr Professor Dr. Labenz aus Siegen – in diesem Jahr Vorsitzender der Jahrestagung der DGVS in Leipzig – wird die pathophysiologischen Grundlagen der hepatischen Encephalopathie und die Behandlungsmöglichkeiten darlegen.

Wir hoffen, mit dieser Veranstaltung Ihr Interesse geweckt zu haben und würden uns sehr freuen, Sie im Hause Diergardt in Hattingen begrüßen zu dürfen.

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BDI-INTENSIVKURS GASTROENTEROLOGIE/HEPATOLOGIE

BDI-INTENSIVKURS GASTROENTEROLOGIE/HEPATOLOGIE

Mit 100 Teilnehmern war der 11. Intensivkurs Gastroenterologie und Hepatologie des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI e.V.) am 16. und 17.10. im Haus der Technik in Essen exzellent besucht. Unter Leitung von Prof. Dr. A. Tromm und Prof. Dr. G. Gerken wurden in 27 Vorträgen alle wichtigen Themen des Fachgebietes durch renommierte Referenten abgehandelt. Der nächste Kurs findet vom 21.-22.10.2016 in Essen statt.


Crohn-Colitis-Tag 2015 in Hattingen

Am Sonntag, 27.09.2015, stand die DCCV-Selbsthilfegruppe Hattingen gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Tromm, mit einem Informationsstand im Foyer des Ev. Krankenhauses zur Verfügung.

Crohn-Colitis-Tag 2015 in Hattingen

Frau Martina Precht, Herr Rolf Kalweit, Herr Marcus Rodway (SHG Hattingen) und Prof. Dr. Andreas Tromm konnten dabei zahlreiche Fragen beantworten und das umfangreiche Informationsmaterial der DCCV verteilen.

Bundesweit informieren Arztpraxen, Krankenhäuser und Selbsthilfegruppen vom 19. September bis zum 18. Oktober im Rahmen der „Crohn-Colitis-Tage“ über chronisch entzündliche Darmerkrankungen, um die Belange der Betroffenen in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu bringen. Die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa-Vereinigung (DCCV e.V.) ist der Selbsthilfeverband für über 320 000 Menschen mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung in Deutschland. Dies betrifft die Erkrankungen Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und die mikroskopische Kolitis.


Kamingespräch zur Bürgermeisterwahl 2015
Gesundheitsstandort Hattingen – die beiden Kandidaten stellen sich vor

In Hattingen hat sich nach einem gelungenen Strukturwandel die Gesundheitsversorgung als größte ‚Branche‘ etabliert. Mit über 4000 Arbeitsplätzen gibt es nicht nur eine qualifizierte Versorgung der kurzen Wege in der Stadt, sondern auch eine große Wirtschaftskraft. Die Hattinger Kliniken sind hierbei die größten Einzelarbeitgeber. Die verschiedenen Anbieter im Gesundheitswesen der Stadt haben sich mit Unter-stützung der Wirtschaftsförderung sowie der vhs Hattingen schon 2006 unter dem Dach von „med-in-hattingen“ zusammengeschlossen und verschiedene Veranstaltungsformate entwickelt.

Vor der mit Spannung erwarteten Bürgermeisterwahl am 13.09.2015 stellen sich die beiden Kandidaten im Rahmen eines Kamingespräches den Fragen des Publikums und von Fachleuten: Dirk Glaser, parteiloser Einzelbewerber, unterstützt von CDU, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN und FDP sowie Manfred Lehmann, Kandidat der SPD, unterstützt von DIE LINKE.Hattingen.

Wie wollen die beiden Bürgermeisterkandidaten die zukünftige Versorgung vor Ort sichern und fördern? Welche Möglichkeiten wollen und können sie dabei nutzen? Wie kann man Anreize schaffen, um Fachärzte zu binden oder für eine Nieder-lassung zu gewinnen? Welche Konzepte oder Überlegungen gibt es im Umgang mit dem demographische Wandel?

Quelle: Artikel WAZ Hattingen, 11.09.2015, Foto: Sander


Fortbildungskurs
DEGUM-Aufbau-Modul: Darmsonographie
Appendizitis, CED, Divertikultis, Karzinom
Theorie / Praktische Übungen

Vor dem Hintergrund der S2k Leitlinie Divertikulitis der DGVS und DGAV 2014 hat die primäre Sonographie des entzündlich veränderten Dickdarms einen deutlich höheren Stellenwert erlangt.

Die qualifizierte abdominelle Sonographie soll als aus-sagefähiges Schnittbildverfahren in der Primär- und Verlaufsdiagnostik der akuten Divertikulitis eingesetzt werden, heißt es da wörtlich.

Dies rechtfertigt eine eingehende Beschäftigung mit dem Ultraschall dieser Region sowie in Abgrenzung hierzu auch mit anderen Erkrankungen des Magen-Darmtraktes und ihrem sonomorphologischen Korrelat.

Der Fortbildungskurs soll zunächst die theoretischen Grundlagen und Techniken beleuchten, dann auch in zahlreichen Bild- und Videosequenzen Beispiele für die verschiedenen Krankheitsentitäten liefern.

Im zweiten Teil des Tages möchten wir dann mit den Teilnehmern an beiden Standorten des Kurses (Hands on Workshop) in kleineren Gruppen praktisch die Darmsonographie einüben und verschiedene interessante Befunde vorstellen.

Besonders freuen wir uns über die Teilnahme von Herrn Prof. Dr. B. Lembcke als Mitglied der Leitlinienkommision Divertikulitis der DGVS und DGAV 2014 und ausgewiesenen Ultraschallexperten.

Wir würden uns freuen, Sie im Rahmen der Veranstaltung der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL in Witten bzw. Hattingen begrüßen zu dürfen.

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Benefiz-Ruder-Regatta "Rudern gegen Krebs"

Endoskopiezentrum Hattingen

74 Boote, darunter eines vom Endoskopiezentrum Hattingen, bei der Benefiz-Ruder-Regatta "Rudern gegen Krebs" auf der Ruhr in Hattingen erruderten über 30.000 € Erlös für den guten Zweck trotz Dauerregen.

Endoskopiezentrum Hattingen

Endoskopiezentrum Hattingen

Endoskopiezentrum Hattingen

Endoskopiezentrum Hattingen


IN DER RUHR LIEGT DIE KRAFT

“Rudern gegen Krebs” auf der Ruhr hätte wegen des bescheidenen Wetters durchaus ein Fiasko werden können. Schließlich haben sich die Veranstalter lange im Voraus einen Tag ausgesucht, an dem der Regen einfach keine Pause einlegen will. Doch für die gute Sache machen sich viele Teilnehmer, Unterstützer und rund 1500 Besucher auf den Weg. Sie alle gemeinsam sorgen dafür, dass die Regatta ein Erfolg wird. “Wir müssen erst noch den genauen Kassensturz machen, dazu benötigen wir etwas Zeit,” sagt Mario Kleist vom Evangelischen Krankenhaus. “Doch es dürften rund 30.000 Euro zusammengekommen sein.” Damit sind die Veranstalter zufrieden, schließlich ist diese Regatta eine Premiere in Hattingen. Und besonders froh sind sie, weil kein Team aufgrund des Wetters absagt.

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Quelle: Ruhrkanal NEWS, 21. August 2015, Von: Barteczko/Strohdiek


Rudern gegen Krebs - Benefizregatta Hattingen 2015


Quelle: bochumschau.tv


Hattinger Benefiz-Regatta bringt 30 000 Euro

1500 Besucher und 74 Teams machen „Rudern gegen Krebs“ zum Erfolg. Stiftungsvorstand sagt schon jetzt eine Wiederholung der Aktion zu.

Trotz Dauerregens war Hattingens erste Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs" ein großer Erfolg. Alle 74 Teams waren angetreten und auch gut 1500 Besucher kamen an die Ruhr. An das Projekt „Augusta bewegt“, das Krebskranke begleiten wird, fließen nach Abzug der Kosten mindestens knapp 30 000 Euro. Und schon jetzt sagte der Vorstand der Stiftung „Leben mit Krebs“ zu, die Regatta im nächsten oder übernächsten Jahr in Hattingen wiederholen zu wollen.

In fünf Wettbewerbsklassen waren die Ruderer angetreten und am Ende strahlten vier Hattinger Gewinnerteams (siehe Infokasten). Schlechtes Wetter konnte hier niemanden beeindrucken: „Wir betreiben unseren Sport in der Natur“, sagt einer. „Da gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.“ Auch am Ufer war die Stimmung war hervorragend.

Ich habe heute morgen mehr als ein Dutzend E-Mails bekommen“, sagt Cheforganisator Mario Kleist am Tag nach der Regatta. „Die waren alle positiv. Keiner hat gemeckert.“ Selbst von den Sponsoren, die besonders unter dem Regen litten, sei keiner verärgert gewesen. „Es geht allen um die Sache.

Kleist war gleichermaßen zufrieden und erstaunt, dass kein einziges Team aufgrund des Wetters abgesagt hatte. „Die Parkplätze waren alle randvoll.“ Es waren offenkundig nicht nur Angehöre und Freunde, sondern auch eine ganze Reihe Interessierte gekommen. Das bestätigt auch Alexandra Plewka vom Onkologischen Zentrum Augusta. „Wir hatten einige Patienten eingeladen“, freute sie sich, „und die sind alle gekommen.

Zwar mussten sich einige der Aktiven mit Alu-Decken wärmen, aber alle haben eisern ihre Pflichtläufe erledigt. Andere waren extrem abgehärtet: Die DLRG-Helfer Cara von Rhein, Jörg Schütte, Julian aus der Wischen und Fabian Weingarten standen abwechselnd knietief mitten in der Ruhr, um die Sandbank für die Ruderer zu markieren.

Einen Riesendank schickt Cheforganisator Kleist an die zahllosen Helfer: „Sie alle waren im Dauereinsatz.“ Der Technische Dienst des EvK und alle anderen Helfer hatten nach der Siegehrehrung noch bis 21.30 Uhr alle Hände voll zu tun mit dem Abbau.

Die finale Abrechnung mit dem Veranstalter, der Stiftung „Leben mit Krebs“, wird spätestens drei Monate nach der Regatta erfolgen. Die Hoffnung, diese Regatta auch bei Sonnenschein zu erleben, befeuerte Augusta-Geschäftsführer Ulrich Froese: „Wir werden diesen tollen Event ganz sicher wiederholen.

Die Sieger wurden übrigens eingeladen, kostenlos an der Regatta des Steeler Rudervereins teilzunehmen. Ob jemand die Herausforderung annehmen wird, blieb am Abend allerdings offen.

Quelle: Artikel WAZ Hattingen, 17.08.2015, Foto: Volker Speckenwirth


Ruderer trotzen in Hattingen dem Regen

Erstmals fand in Hattingen am Sonntag die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ statt. Das Rahmenprogramm lenkte vom schlechten Wetter ab.

Angst vor dem Wasser musste keiner haben – nass wurden sowieso alle. Beim „Rudern gegen Krebs“ standen am Sonntag trotz Regen der Spaß und natürlich der gute Zweck im Mittelpunkt. Die trübe Ruhr war gesäumt von einem bunten Meer aus Festzelten und Regenschirmen, auf dem Wasser zwischen Hundewiese und Ruhrdeich sorgten die pinkfarbenen Trikots der Ruderer für Farbe.

Alle 74 Boote, die sich angemeldet hatten, waren angetreten. Morgens um zehn Uhr gab Landtagspräsidentin Carina Gödecke den Startschuss für das Ruderrennen – und äußerte den Wunsch, die Regatta in den kommenden Jahren in Hattingen zu wiederholen. Als offizielle Schirmherrin der Veranstaltung war sie nach Hattingen gekommen, ebenso Staatssekretär Schirmherr Dr. Ralf Brauksiepe.

Zum ersten Mal fand die Aktion „Rudern gegen Krebs“ der Stiftung „Leben mit Krebs“ in Hattingen statt. Mit Erfolg: „Hattingen hat sehr schnell den Spitzenplatz eingenommen, was Sponsoren und Teilnehmerzahlen angeht“, lobte Projektkoordinatorin Susanne von Schellenberg von der Stiftung. Mario Kleist, Verwaltungsleiter des Evangelischen Krankenhauses in Bochum, hatte den Sprung ins kalte Wasser gewagt und die Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Augusta-Stiftung, der Stifung „Rudern gegen Krebs“ und den Hattinger Rudervereinen koordiniert.

Die Rudervereine Hattingen und Blankenstein bereiteten die Teams in bis zu vier Trainingseinheiten pro Person auf das 300 Meter- Rennen vor. Mehr als einhundert Helfer sorgten bei der Regatta für einen reibungslosen Ablauf. Die DLRG- Helfer standen sogar stundenlang bei Dauerregen in der Ruhr, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Etwa die Hälfte der Ruder-Teams stammte aus den Augusta-Kliniken in Bochum und Hattingen – das Derby war da vorprogrammiert. Aber vor allem der Spaß: Die Urologen traten mit dem „U-Boot“ an, im Ruderboot namens „Aufschneider“ saßen die Pathologen. Ordentlichen Zuspruch gab es bei den Rennen vom Ufer aus – die Zuschauer schrien nur so um die Wette, um die Teams auf den letzten Metern vor dem Ziel anzufeuern.

Prof. Dirk Behringer, Leiter des Onkologischen Zentrums Augusta, war mit seinem Team „Onkologisches Zentrum Augusta“ gestartet. Gemeinsam mit Prof. Dr. Stathis Phillippou, Dr. Benno Mann und Dr. Jan Volmerig saß er im Chefärzte- Boot – „unser Boot ist nicht vollständig gekentert“, schmunzelte er hinterher. Das Training im Vorfeld habe viel Spaß gemacht. Und die Ruhr vom Ruderboot aus zu sehen, sei für ihn eine ganz neue und – trotz Regen – sehr schöne Erfahrung gewesen.

Abseits von der Rennstrecke sorgte das Rahmenprogramm für Abwechslung: am WAZ-Stand gab es aufblasbare Klatschhilfen, die Tanzschule Dance Inn tanzte Zumba und DM lud zu Saft-Cocktails ein. Viele Stände informierten die Besucher über die Themen Sport, Krebs und Gesundheit. Auch die Gastronomie orientierte sich am Thema: der Küchenchef des EvK versorgte die Besucher mit ayurvedischen Spezialitäten. Eine große Auswahl an Kuchen lenkte vom schlechten Wetter ab, unter den Festzelten rückten die Besucher und Ruderer nicht nur beim Essen umso dichter zusammen.

Quelle: Artikel WAZ Hattingen, 17.08.2015, Elisa Schinke, Foto: Volker Speckenwirth


Neue Lotsen für die Sport-Therapie

„Sport und Krebs - Augusta bewegt“ heißt das Projekt, das die Augusta-Kliniken mit dem Erlös aus der Benefiz-Regatta finanzieren wollen

Das wird ein Riesenspaß – und für den Erfolg der guten Sache kommen sie aus ganz Nordrhein-Westfalen an die Hattinger Ruhr: Hobby-Sportler aus Köln, Witten, Gevelsberg, Essen, Sprockhövel und Datteln sowie aus Hattingen und Bochum nehmen am 16. August an der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ teil. Mit ihrem Einsatz wollen fast 300 Ruderer helfen, die Lebensqualität von Krebspatienten durch Sport zu verbessern.

Die Meldeliste ist geschlossen, das absolute Maximum erreicht. „Wir haben einen ‚ausverkauften‘ Fluss‘“, meldet begeistert Chefkoordinator Mario Kleist, Verwaltungsleiter am EvK. „74 Boote sind angemeldet. Mehr geht nicht.“ Veranstalter ist die Stiftung „Leben mit Krebs“, Ausrichter sind die beiden Hattinger Rudervereine RV Blankenstein und Hattinger RV. Als Koordinator fungieren die Augusta Kliniken Bochum/Hattingen. Und die haben sich jetzt darauf festgelegt, was mit dem Erlös der Aktion geschehen soll. Erwartet wird ein fünfstelliger Betrag, der zweckgebunden in die Arbeit der Augusta-Kliniken fließt.

Keine Konkurrenz zur Selbsthilfe

Angestoßen werden soll mit dem Geld ein völlig neues Projekt. Es heißt „Sport und Krebs -- Augusta bewegt“ und setzt sich bewusst von dem ab, was in der Krebstherapie und –nachsorge bisher angeboten wird. „Wir wollen die Menschen an die Hand nehmen, mit Lotsen auf sie zugehen“, sagt Prof. Dirk Behringer, Chefarzt des Onkologischen Zentrums Augusta. In Einzelgesprächen soll herausgefunden werden, womit dem Patienten individuell geholfen werden kann. Führen werden diese Gespräche zwei neue Mitarbeiter, jeweils einer in den Bochumer Augusta-Kliniken und im Hattinger EvK. Der Regatta-Erlös ist als Anschubfinanzierung gedacht. Um das Bewegungs-Projekt langfristig in Bewegung zu halten, hofft Mario Kleist darauf, Hattingen als festen Standort für die Ruder-Aktion der Stiftung eta-blieren zu können. „Das haben andere Städte auch geschafft, ich bin zuversichtlich“, sagt der Evk-Verwaltungsleiter.

„Sport ist der Schlüssel für alle Stufen der Krebstherapie“, sagen Prof. Andreas Tromm (Innere Klinik) und Dr. Helfried Waleczek (Chirurgie) vom EvK. Ob nach der Diagnose, nach Strahlen- oder Chemotherapie – Sport hilft Kopf und Körper, löst Ängste und stärkt den Bewegungsapparat. „Wer im Kopf stabil ist, hält die Behandlung besser durch“, so die Chefärzte.

Die Lotsen sollen aktiv auf Betroffene zugehen, Bedürfnisse notieren, Therapiepläne erstellen. Eines sollen sie nicht: den Selbsthilfegruppen Konkurrenz machen.

Quelle: Artikel WAZ Hattingen, 20.07.2015, Foto: Svenja Hanusch


BDI-Intensivkurs

Unter Leitung von Prof. Dr. A. Tromm und Prof. Dr. G. Gerken findet am 16. und 17. Oktober der diesjährige Intensivkurs GASTROENTEROLOGIE und HEPATOLOGIE des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI e.V.) im Haus der Technik in Essen statt. Namhafte ReferentInnen beleuchten in Fachvorträgen alle wichtigen Themen im Bereich der Gastroenterologie und Hepatologie. Die Veranstaltung findet bereits im 11. Jahr statt und hat sich zu einer festen Größe im Fortbildungskatalog des BDI entwickelt.

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Broschüre "Mikroskopische Kolitis - kollagene und lymphozytäre Kolitis"

Die Broschüre "Mikroskopische Kolitis - kollagene und lymphozytäre Kolitis" von Prof. Dr. Andreas Tromm ist kürzlich in einer aktualisierten Auflage im Verlag der Falk-Foundation (Freiburg) erschienen. Die Dynamik des Wissenszuwachses um und über die mikroskopischen Kolitiden hat eine erneute Revision des Standardwerkes erforderlich gemacht. Die Broschüre (50 Seiten) ist per Mail (literaturservice[at]falkfoundation.de) kostenlos zu beziehen.


EvK-Mediziner in Essen beim Tag der Ausbildungsstätten

Da war enorm viel los am Stand des Evangelischen Krankenhauses Hattingen (EvK), das sich wieder einmal beim Tag der Ausbildungsstätten im Audimax der Universität Essen präsentierte.

EvK-Mediziner in Essen beim Tag der Ausbildungsstätten

Bei der Informationsveranstaltung für Medizinstudenten im Praktischen Jahr erklärten die Hattinger Augusta-Ärzte Dr. Anette Popp, Dr. Abdul Hamad, Dr. Norbert Reckefuß, Dr. Hubert Kersting, Dr. Gerd Schlosser und Prof. Dr. Andreas Tromm dem interessierten Mediziner-Nachwuchs, wie praxisnah die Ausbildung im Evangelischen Krankenhaus aussieht.

Die Hörsaalpräsentation aller beteiligten Kliniken“, sagt Prof. Tromm, „fand nicht so viel Anklang wie die persönlichen Gespräche, die von den Studenten regelrecht gesucht wurden.“ Es sei vor allem um Informationen aus allerersten Hand gegangen. Besonders begehrt waren übrigens die Tragetaschen mit dem Augusta-Schriftzug.

EvK-Mediziner in Essen beim Tag der Ausbildungsstätten

Quelle: Augusta-Kliniken


Ärztliche Fortbildung
„Durchfallerkrankungen - Differenzialdiagnose und Therapie“

Donnerstag, 11. Juni 2015 | 19:00 Uhr | Diergardts „Kühler Grund“, 45527 Hattingen

Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

Durchfallserkrankungen nehmen einen wichtigen Platz in der hausärztlichen Praxis ein. Bei breiter Differenzialdiagnose ist eine zielgerichtete Diagnostik notwendig. Im Rahmen unserer Fortbildungsveranstaltung möchten wir auf verschiedene Aspekte dieser Thematik eingehen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der durch Clostridium difficile hervorgerufenen pseudomembranösen Kolitis liegen.

Mittlerweile ist Clostridium difficile der häufigste Erreger nosokomialer und antibiotikaassoziierter Durchfallerkrankungen. Optimierte Diagnostik, Behandlungs- und Hygienealgorhythmen können dazu beitragen, die Inzidenz, Morbidität und Sterblichkeit der Clostridium difficile- Infektion (CDI) zu senken. Flächendeckend haben sich einzelne hochvirulente Epidemie-Stämme ausgebreitet in Deutschland. Die aktuellen Leitlinien und Empfehlungen in der Behandlung speziell der Clostridium difficile-Infektion müssen diskutiert werden, um eine risikoadaptierte individualisierte Therapie zu ermöglichen.

Ich freue mich, zu diesem Fortbildungsabend Herrn Prof. Dr. med. Canbay aus der Klinik für Gastroenterologie der Universität Essen begrüßen zu dürfen. Herr Kollege Canbay wird uns als hochkompetenter Diskussionspartner zur Verfügung stehen.

Wir würden uns freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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1. Benefizregatta "Rudern gegen Krebs"

Sonntag, 16. August 2015, Hattingen

Wir „Rudern gegen Krebs“. Das kann in diesem Jahr auch Ihr Motto sein, wenn Sie sich am 16. August 2015 mit einer Mannschaft an der ersten Benefizregatta der Stiftung Leben mit Krebs in Hattingen auf der Ruhr beteiligen.

» Anmeldung herunterladen


14. Gesundheitstag: Plattform für alle Gesundheitsfragen

Auf gute Gesundheit und einen gelungenen Gesundheitstag 2015: Annette Piorek, Karin Schenke, Prof. Andreas Tromm, Bernd Baumholt, Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch, Dr. Jürgen Bachmann, Astrid Hardtke, Thomas Alexander, Marie-Christin Vollmar (v.l.).Foto:Walter Fischer

Hattingen. Das Rathaus an der Roonstraße wird am 14. März wieder zum Gesundheitshaus. Die Stadt Hattingen erwartet auch zur 14. Auflage hunderte Besucher.

Am 14. März wird sich im Rathaus an der Roonstraße wieder alles um das Thema Gesundheit drehen. „Medizin in Hattingen“ lautet das bewusst breit abgesteckte Motto der 14. Auflage. Dabei wird den Besuchern einmal mehr Gelegenheit gegeben, die gesamte Bandbreite der medizinischen Versorgung in Hattingen kennenzulernen. An insgesamt 31 Ständen medizinischer Kooperationspartner können sich Wissensdurstige weitreichend informieren, konkrete Gesundheitsfragen stellen und erhalten Tipps zu speziellen Anlaufstellen. Darüber hinaus wird es mit 20 Fachvorträgen so viele Referate geben wie nie zuvor. Resistente Krankenhaus-Keime, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Multiple Sklerose, operative Behandlungsmöglichkeiten bei Kniegelenkschäden sowie Therapien bei Rückenschmerzen gehören zum breit gestreuten Themenpotpourri. Naturheilkundliche Behandlung von Erkältungskrankheiten, Sturzprävention, Gedächtnistraining und Patientenverfügungen werden ebenso thematisiert wie alternative Therapieansätze wie Singen als Heilmethode, Gartentherapie und Vorzüge von Rohkost. Außerdem laden zahlreiche Mitmach-Aktionen ein, die Besucher können vor Ort ihren Gesundheitszustand testen. So wartet die örtliche Gesundheitswirtschaft mit Hör-, Blutdruck- und Gleichgewichtstests auf und bietet zudem ein Gesundheitsquiz an. Darüber hinaus werden Hilfsmittel für Schlaganfallpatienten aufgezeigt. „Wir werden erstmals fünf Sitzungsräume nutzen“, verrät Mitorganisatorin Astrid Hardtke von der Stadt – die Beteiligung sei diesmal so groß wie nie zuvor. „Wir haben wieder viele strategisch wichtige Partner ins Boot geholt und wollen auch Angebote thematisieren, die man nicht direkt auf dem Schirm hat“, erklärt Stadtkollege Bernd Baumhold und hebt „persönliche Kontakte“ und „Redner zum Anfassen“ hervor. „Durch diese Veranstaltung entsteht eine Plattform, die der Sache gut tut. Schließlich ist es wichtig, die Dinge auf möglichst kurzem, effizienten Weg zusammenzubringen“, sieht Prof. Andreas Tromm, Chefarzt des Evangelischen Krankenhauses, Hattingen aufgrund seiner übersichtlichen Struktur gegenüber den umliegenden Großstädten in einer vorteilhaften Position. „Diese Veranstaltung hat sich längst bewährt und ist zu einem ganz wichtigen Netzwerk geworden. Schließlich ist die Medizin in Hattingen auch als wichtiger Arbeitszweig mit vielen Arbeitsplätzen zu sehen“, lobt Bürgermeisterin Dagmar Goch und ergänzt, dass der Informationsbedarf der Patienten gegenüber früheren Zeiten deutlich angestiegen sei.

» Quelle: WAZ Hattingen


Fortbildungskurs Endoskopiepraxis

Sonntag, 31. Mai bis Dienstag, 2. Juni 2015, Inselkrankenhaus Borkum

Der Endoskopiepraxiskurs bietet neben der Theorie mit Gerätekunde und Erläuterungen ausgewählter Krankheitsbilder anhand von Bild- und Videomaterial für Endoskopie-Einsteiger die Möglichkeit, die Untersuchung unter Anleitung eines Gastroenterologen sowohl am Phantom als auch am Schweinemodell zu erlernen. Alle interessierten Kolleginnen und Kollegen, die schon erste Erfahrungen in der Gastroskopie bzw. Coloskopie gewonnen haben, können des Weiteren interventionelle Verfahren wie die Blutstillung (Injektion, Klebung, Endoclip) und die Polypektomie am Schweinemodell erlernen. In unserem Trainingscenter finden sich zahlreiche Arbeitsplätze mit Fiberglasendoskopen für die Übungen am Magen- bzw. Darmphantom sowie Videoendoskope zur Untersuchung am Schweinemodell. Der Kurs findet mit begrenzter Teilnehmerzahl statt, um ein optimales individuelles Training zu ermöglichen und zahlreiche praktische Tipps für die tägliche Arbeit zu geben.

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Stellenangebot
Assistenzarzt m/w für unsere Klinik für Innere Medizin

Das Evangelische Krankenhaus Hattingen gehört zum Verbund der Evangelischen Stiftung Augusta Bochum/Hattingen, einer Gesundheitseinrichtung mit Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Ambulanten Diensten, Akademie, Schulen und sonstigen Aktivitäten in Bochum, Hattingen und Herne. Der Krankenhausverbund umfasst 900 Betten und 29 Fachabteilungen. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt, unser Konzept ist außergewöhnlich. Die Qualität unserer Medizin zeigt die hohe Motivation unserer Mitarbeiter.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir zur Verstärkung unseres Teams in Hattingen einen

Assistenzarzt m/w für unsere Klinik für Innere Medizin

Das Team der Klinik für Innere Medizin besteht aus einem Chefarzt, vier Oberärzten m/w und zehn Assistenzärzten m/w. Es werden jährlich Patienten aus allen Bereichen der Inneren Medizin stationär betreut. Ein besonderer Schwerpunkt besteht im Bereich der Gastroenterologie, Hepatologie und gastroenterologischen Onkologie. In enger Kooperation mit der Klinik für Viszeralchirurgie ist eine interdisziplinäre Bauchstation etabliert. Es besteht eine enge Kooperation zum Adipositas-Zentrum NRW. Der Abteilung sind die internistische Röntgendiagnostik, das Labor und die internistische Intensivmedizin zugeordnet. Die Mitarbeiter m/w der Klinik für Innere Medizin nehmen turnusmäßig am Notarztdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises teil.

Wir bieten ein umfassendes Weiterbildungsprogramm einschließlich der invasiven endoskopischen Verfahren. In unserem sympathischen und dynamischen Team legen wir großen Wert auf kollegiale Wertschätzung und die Ausbildung unserer Mitarbeiter m/w.

Der Chefarzt besitzt die Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet Innere Medizin und für das Teilgebiet Gastroenterologie.

Wir suchen einen teamfähigen Mitarbeiter m/w, der Interesse an modernen, zukunftsweisenden Behandlungskonzepten hat. Die Stelle eignet sich für Ärzte m/w in Weiterbildung im Bereich der Inneren Medizin oder auch für Fachärzte m/w, die gerne in einem Team kreativ mitwirken möchten.

Ihre Bewerbung und Anfragen richten Sie bitte an:

Evangelisches Krankenhaus Hattingen
Chefarzt Prof. Dr. Andreas Tromm
Bredenscheider Str. 54
45525 Hattingen

Tel. +49(0)502-5219/5220

E-Mail a.tromm@krankenhaus-hattingen.debewerbung@augusta-bochum.de


Einladung zum 57. Seminar für Gastroenterologie „Gastroenterologie Update 2015”

Samstag, 28. Februar 2015, 9.15 – 13.00 Uhr

Maritim Hotel „Schnitterhof” in Bad Sassendorf

Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

zu unserer diesjährigen Fortbildungsveranstaltung im Bereich Gastroenterologie und Hepatologie möchten wir Sie recht herzlich nach Bad Sassendorf einladen. Der Tradition der vergangenen Jahre folgend, haben wir mehrere aktuelle Themen herausgesucht, zu denen namhafte Referenten vortragen.

Das Krankheitsbild der Sprue ist ein differenzialdiagnostisches Chamäleon, da das Vollbild der Erkrankung relativ selten vorkommt und Symptome selten sind. Die neuesten Erkenntnisse sind in der aktuell publizierten Leitlinie zusammengefasst, die Herr Prof. Dr. B. Lembcke (Frankfurt) als profunder Kenner der Materie vorstellen wird.

In der hausärztlichen Praxis ist die Abklärung erhöhter Leberwerte ein schwieriger Spagat zwischen Vollständigkeit der Abklärung und ökonomischen Interessen. Prof. Dr. Th. Griga (Dortmund) wird rationale und rationelle Therapiealgorithmen für die Praxis vorstellen, um so Prinzipien einer Stufendiagnostik heraus zu arbeiten.

Im Jahr 2014 hat sich die Therapie der Hepatitis C durch Einführung neuerer antiviraler Substanzen revolutionär geändert. Der Stellenwert der neuen Substanzen, die einzeln und in Kombination erstmalig eine interferonfreie Therapie ermöglichen, aber auch das etablierte Therapieregime von pegyliertem Interferon und Ribavirin, werden von Herrn Priv.-Doz. Dr. Ch. Jochum (Essen) dargestellt. Neben den Kostengesichtspunkten gilt es hier den Überblick zu behalten, welche Substanzen bei welchem Patienten geeignet sind.

Die Diagnostik und Therapie der chronischen Pankreatitis auch unter Einsatz bildgebender Verfahren ist ein wichtiges Thema in der hausärztlich- internistischen Praxis und im Dialog zwischen niedergelassenen Fachärzten und Klinikern. Herr Prof. Dr. M. Rünzi (Essen) wird als ausgewiesener Experte zu dieser Thematik sprechen. Im vergangenen Jahr wurde die gemeinsame Leitlinie der chirurgischen und gastroenterologischen Fachgesellschaft zur Divertikulose/ Divertikulitis publiziert. Somit haben wir hier erstmalig in schriftlicher Form Diagnose- und Therapiealgorithmen vorliegen, an denen wir uns orientieren können. Prof. Dr. A. Tromm (Hattingen) fasst die wichtigsten Aspekte dieser aktuellen Leitlinie zusammen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in Bad Sassendorf am 28. Februar 2015 begrüßen zu können.

Mit kollegialen Empfehlungen
Prof. Dr. Th. Griga und Prof. Dr. A. Tromm

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(v.l.): Gholam Abass Dehzad (Oberarzt für Innere Medizin am EvK Witten), Prof. Dr. Bernhard Lembcke (Gladbeck), Dr. Ralf van den Boom (Oberarzt für Innere Medizin am EvK Witten), Prof. Dr. Andreas Tromm (Chefarzt für Innere Medizin am EvK Hattingen), Dr. Mario Iasevoli (Chefarzt für Innere Medizin am EvK Witten), Dr. Hubert Kersting (Oberarzt für Innere Medizin am EvK Hattingen), Elisabeth Borg (Ressortleiterin der Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe)

Fortbildungskurs: Darmsonographie
Divertikulitis, Appendizitis & Co. - Theorie / Praktische Übungen

Vor dem Hintergrund der neuen S2k Leitlinie Divertikulitis der DGVS und DGAV 2014 hat die primäre Sonographie des entzündlich veränderten Dickdarms einen deutlich höheren Stellenwert erlangt. Die qualifizierte abdominelle Sonographie soll als aussagefähiges Schnittbildverfahren in der Primär- und Verlaufsdiagnostik der akuten Divertikulitis eingesetzt werden, heißt es da wörtlich. Dies rechtfertigt eine eingehende Beschäftigung mit dem Ultraschall dieser Region sowie in Abgrenzung hierzu auch mit anderen Erkrankungen des Magen-Darmtraktes und ihrem sonomorphologischen Korrelat.

Der Fortbildungskurs soll zunächst die theoretischen Grundlagen und Techniken beleuchten, dann auch in zahlreichen Bild- und Videosequenzen Beispiele für die verschiedenen Krankheitsentitäten liefern.

Im zweiten Teil des Tages möchten wir dann mit den Teilnehmern an beiden Standorten des Kurses (Hands on Workshop) in kleineren Gruppen praktisch die Darmsonographie einüben und verschiedene interessante Befunde vorstellen. Besonders freuen wir uns über die Teilnahme von Herrn Prof. Dr. B. Lembcke als Mitglied der Leitlinien-kommision Divertikulitis der DGVS und DGAV 2014 und ausgewiesenen Ultraschallexperten. Wir würden uns freuen, Sie im Rahmen der Veranstaltung der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und KVWL bei uns begrüßen zu dürfen.

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